Proteine – nicht nur für den Muskelaufbau

Proteine oder auch Eiweiße genannt, haben für das Leben eine sehr hohe Bedeutung. Als eines der drei Hauptnährstoffe hat das Eiweiß einen hohen Stellenwert in unserer Ernährung und dient nicht nur der Energieversorgung, sondern ist vielmehr der Grundbaustein aller Zellen. Bei Proteinen denken die meisten direkt an den Muskelaufbau. Doch wusstet ihr zum Beispiel, dass unsere Finger- und Zehennägel sowie auch unsere Haare aus Proteinen bestehen und dass Proteine dem menschlichen Organismus als Antikörper zur Infektionsabwehr dienen?

Bei den Proteinen unterscheidet man zwischen tierischen und pflanzlichen Eiweißen. Grundsätzlich gelten tierische Proteine als etwas effizienter gegenüber den pflanzlichen Proteinquellen, dabei ist eine Kombination von tierischen und pflanzlichen Eiweißquellen das Optimum.

Das hier sind meine persönlichen Top 7 pflanzlicher und tierischer Proteinquellen. Täglich sollte man mindestens 0,8 – 1,5 g pro kg Körpergewicht zu sich nehmen.

Pflanzliche ProteinquellenTierische Proteinquellen
NahrungsmittelProtein pro 100 gNahrungsmittelProtein pro 100 g
Hanfsamen32 gSerranoschinken30 g
Kürbiskerne30 gMageres Rindfleisch25 g
Erdnüsse25 gPutenbrust23 g
Rote Linsen24 gMeeresfrüchte21 g
Quinoa14 gLachs20 g
Haferflocken13 gVollei13 g
Hirse11 gQuark13 g

Proteine bestehen aus Molekülketten von Aminosäuren. Bei den Eiweißen gibt es bestimmte Aminosäuren, die der Körper nicht selbst synthetisieren kann. Man unterscheidet deshalb zwischen essenziellen und nicht essenziellen Aminosäuren. Der Körper benötigt zum Überleben nur acht Aminosäuren, aus denen er die anderen nicht essenziellen Aminosäuren herstellen kann.

Essenzielle AminosäurenNicht essenzielle Aminosäuren
LeucinCystein, Serin
ValinGlycin, Alanin
IsoleucinArginin, Prolin
ThreoninTyrosin
LysinHistdin, Asparaginsäure/Asparagin
MethioninGlutamin/Glutaminsäure
Tryptophan
Phenylalanin

Viel Leucin findet ihr zum Beispiel in Thunfisch, Hühnerbrust, Hirse oder Erbsen.